Builder on construction site touching clay block wall, construction workers and clay block pallets in the background
detail of mortar layer
Reference photo of single house in Nitra 01

Außenwandziegel

Die verschiedenen Außenwandsysteme aus Porotherm-Ziegel im Überblick.

Der Ziegel ist der älteste und bewährteste aller Baustoffe und verfügt über eine einzigartige Kombination günstiger Eigenschaften. Höchste Wertbeständigkeit, heizkostensparend durch gute Wärmedämmung und optimale Wärmespeicherung - das sind nur einige der Vorteile, die ein Ziegelbau bietet. Nicht umsonst ist der natürliche Baustoff bei Baufachleuten und Bauherren so beliebt.  

Grundsätzlich finden Ziegel in allen Bauteilen eines Gebäudes Anwendung (Außen-, Innenwände, Decke und Dach). Bei der Errichtung von Außenwänden unterscheidet man drei Bauweisen:

 

Einschalige, monolithische Außenwand

Unter einschaligen Wänden versteht man Ziegelwände, die, abgesehen von Putz und Mörtel, lediglich aus dem Baustoff Ziegel bestehen. Dieser muss alle bauphysikalischen und statischen Anforderungen erfüllen. Die kapillare Ziegelstruktur ist so beschaffen, dass der Feuchtetransport durch die Wand nach außen rasch erfolgt und nicht zu anhaltender Minderung der Wärmedämmung führt. Die einschalige Wand ist problemlos zu errichten und zugleich die kostengünstigste Lösung. Der Hauptvorteile aber ist, dass auf die Anordnung zusätzlicher Dämmstoffschichten verzichtet werden kann.

Wienerberger hat mit dem mit Dämmstoff verfüllten Porotherm 50 W.i die optimale Ziegellösung für monolithische Bauwerke. Der mit Mineralwolle verfüllte Ziegel punktet neben ausgezeichneten baubiologischen Eigenschaften, bestätigt durch das Natureplus Umweltzeichen, auch durch einen einzigartigen Wärmeschutz (U-Wert ab 0,12 W/m²K verputzt) und das ganz ohne Zusatzdämmung. Er bildet die optimalen Voraussetzungen für hochwertige, nachhaltige Gebäude, in denen zu jeder Jahreszeit ein ideales Raumklima herrscht: Im Sommer bleiben die Räume angenehm kühl und im Winter bleiben die Energiekosten niedrig.

 

Mehrschalige Außenwand

Seit Jahrzehnten gehört das Zweischalenmauerwerk zu den wichtigsten Außenwandkonstruktionen. Das Zweischalenmauerwerk besteht aus zwei Mauerschalen aus Ziegel und einer wärmedämmenden Zwischenschicht. Die konsequente Trennung der Funktionen in drei Schichten mit verschiedenen Aufgaben erlaubt es, die hervorragenden Eigenschaften des Ziegels voll auszunützen. Mit der mehrschaligen Bauweise kann den baustatischen und bauphysikalischen Anforderungen voll Rechnung getragen werden. Zusätzlich garantieren mehrschalige Außenwände zu jeder Zeit ein angenehmens Raumklima.

 

Außenwand mit Wärmedämmverbundsystem

Ist die Außenwand mit einem Wärmedämmverbundsystem kombiniert, übernimmt der Ziegel zusätzlich zur statische Funktion auch jene der Schalldämmung und der Wärmespeicherung. Die zusätzlich an den Ziegel angebrachte Wärmedämmung verbessert den Wärmeschutz und spart Heizkosten. Um optimale Energiekennzahlen zu erreichen, können schlanken Ziegelwände (meist ab 25 cm) mit einer sehr dicken Dämmschicht (ab 16 cm) oder eine 38 cm dicke massive Ziegelwand mit einer geringen Dämmstoffdicke (ab 8 cm) kombiniert werden.