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Dekarbonisierung

Weniger CO2 ist mehr Zukunft!

Die Klimakrise ist eine Tatsache. Ihre Auswirkungen können nur durch konsequentes Handeln abgemildert werden. Deshalb hat sich Wienerberger im Rahmen eines umfassenden Nachhaltigkeitsprogramms ambitionierte Ziele zur Dekarbonisierung der Produktionsprozesse gesetzt. Darüber hinaus unterstützen wir offensiv den European Green Deal. Die Devise lautet: Weniger CO2 ist mehr Zukunft. 

So geht Klimaschutz im industriellen Format

Auf dem Weg zu Klimaneutralität investiert Wienerberger weltweit jährlich etwa 60 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung, innovative Prozesse und in neue Produkte. Die Erfolge geben uns recht. So etwa ist es gelungen, die CO2-Emissionen zwischen 2020 und 2023 um 15 Prozent zu verringern. Bis 2026 sollen sie bereits um 25 Prozent im Vergleich zu 2020 verringert werden. Unser langfristiges Ziel ist klar: 100 Prozent Kohlendioxid-Neutralität bis 2050. Auf dem Weg dorthin nutzen wir Einsparungspotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Vom Ausbau der Sekundärrohstoffe bei der Beschaffung bis zu Investitionen in alternative Energiequellen und Produktionstechnologien an den Standorten. Einige Beispiele dafür: 
 

Erste industrielle Wärmepumpe im Werk Uttendorf

Reduktion der CO2-Emissionen um 75 Prozent

Bei Wienerberger wurde die erste industrielle Hochtemperatur-Wärmepumpe in Österreich auf Herz und Nieren gestestet. Dabei haben wir das enorme Potenzial industrieller Abwärme für den Trocknungsprozess unserer Ziegel genutzt. Im Vergleich zu konventionellen Gaskesseln erhöhen Wärmepumpen die Energieeffizienz um bis zu 80 Prozent und die CO2-Emissionen sinken um bis zu 75 Prozent. 

Ökostrom betriebener Elektroofen ersetzt Gasofen

485.000 Kilowattstunden pro Jahr

Ebenfalls am Standort Uttendorf ersetzen wir bis Mitte des Jahres 2024 den bestehenden Gasofen durch einen Elektroofen, der mit Ökostrom und Strom aus einer eigenen PV-Anlage betrieben wird. Dadurch verbessern wir die CO2-Bilanz bei der Produktion von Hintermauerziegel um 90 Prozent. Sprich bis zu 285 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen pro Jahr weniger. Tatsächlich hat es die PV-Anlage in sich: Sie besteht aus 1.350 Modulen mit einer Fläche von 2.420 m2, montiert auf der 3.500 m2 großen Dachfläche der Produktionshalle. Mit einer Anlagenleistung von 500 kWp erwarten wir eine Jahresstromproduktion von rund 485.000 Kilowattstunden. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von mehr als 120 Einfamilienhäusern. 

PV-Power an sechs Produktionsstandorten

Solarstrom für unsere Werke

Gemeinsam mit Wien Energie setzt Wienerberger ein mehrstufiges Energiekonzept an sechs Produktionsstandorten in Österreich um. Dabei werden Photovoltaik-Anlangen auf Dach- und Freiflächen installiert. Wobei jede Anlage so dimensioniert ist, dass zumindest 90 Prozent des produzierten Solarstroms am Standort verbraucht werden können. Die CO2-Reduktion beträgt im ersten Schritt etwa 4.000 Tonnen pro Jahr. Weitere Schritte werden folgen.

Ziegelriemchen-Produktion ohne fossile Energie

Innovative Produktionslinie

Ein weiterer Meilenstein in Richtung Klimaneutralität ist die Inbetriebnahme einer neuen CO2-neutralen Produktionslinie von Ziegelriemchen in einem Elektrobrennofen am Standort Kortemark in Belgien. Etwa 25 Prozent der benötigten Energie liefert eine Photovoltaik-Anlage direkt am Standort. Die restliche Menge wird zu 100 Prozent mit Ökostrom ergänzt, weshalb wir auf fossile Energie gänzlich verzichtet können. 

Maßnahmen zum Klimaschutz

Wer die Lebensqualität für kommende Generationen sichern will, muss umfassend denken und nachhaltig handeln. Genau das tun wir bei Wienerberger seit vielen Jahren.

Biodiversität

Wienerberger hat im Rahmen des Biodiversitätsprogrammes einen klaren Aktionsplan für alle seine Werke, um dem Verlust der Artenvielfalt entgegenwirken.

Kreislaufwirtschaft

Um Ressourcen zu schonen und Wertstoffe wiederzuverwenden, sind ab 2023 alle neuen Produkte von Wienerberger zu 100 % wiederverwendbar oder recycelbar.